Mobilität
Wir sehen uns in Paris!

Bahn oder Flugzeug, wie kommt man schneller – und entspannter – von Frankfurt nach Paris? Zwei Geschäftsreisende wagen den Vergleich.

Hier gehts zum Video: Zwei Geschäftsreisende wagen den Vergleich

Sechs Uhr früh am Frankfurter Römer. Während die Stadt langsam erwacht, stehen hier bereits zwei Geschäftsreisende in den Startlöchern, die wissen wollen: Bahn oder Flugzeug, wie kommen sie am schnellsten vom Frankfurter Römer zu den Galéries Lafayette nach Paris, dem Treffpunkt der Vergleichsfahrt? Und: welche Reise ist entspannter? Frank wird mit der Bahn fahren, die mit bis zu 320 km/h dank der Kooperation zwischen der DB und der französischen Bahn SNCF Frankfurt und Paris miteinander verbindet. Frank, Partnermanager von JobRad, einem Anbieter für Abwicklung und Überlassung von Diensträdern, erscheint natürlich mit seinem JobRad am Treffpunkt. Ein praktisches Faltrad, das er sogar mit nach Frankreich nimmt. Bei Geschäftsreisen setzt der Münchner gerne auf die Kombi Radfahren und Bahn: „Auf diese Weise reise ich entspannt, bleibe fit und erkunde den Zielort auf zwei Rädern viel bewusster, als aus dem Taxi und freundlicher für die Umwelt ist es auch.“

Auf der Gegenseite: Sandra, Client Partner Transportation & Logistics bei NTT DATA Deutschland. Sie wird heute nach Paris fliegen. Und sie hat auch etwas mitgebracht: zwei intelligente T-Shirts, die beide Teilnehmer während der Reise tragen werden, und die am Ende verraten, wer gestresster war. Das sogenannte „hitoe“-Shirt wird gerade von NTT DATA getestet: Mit einem eingebauten Sensor analysiert es bioelektrische Signale und kann so Herzfrequenz, Puls, Muskelkontraktionen und andere Bio-Signale überwachen – ohne dass der Körper aufwendig mit Metallsensoren verkabelt werden muss. Aus allen Werten wird ein Mittelwert errechnet, der den Stresslevel ergibt.

Frank und Sandra sind übrigens beide fest davon überzeugt, das Rennen zu gewinnen. Wer wird Recht behalten? Auf die Plätze, fertig, los!

6.28 Uhr

Die Uhr läuft. Frank schwingt sich auf sein JobRad und fährt zum Hauptbahnhof, Sandra nimmt die S-Bahn in Richtung Flughafen. Noch sind beide entspannt.

Sandras Stresslevel: 42 %

Franks Stresslevel: 31 %

 

© DB

6.58 Uhr

Frank steigt in den ICE und verstaut das Faltrad hinter seinem Sitz. Der Zug verlässt den Bahnhof. Sandra hat inzwischen den Flughafen erreicht und läuft aus Versehen zum falschen Gate. Einmal die Richtung wechseln, ihr Schritt wird ein bisschen schneller.

Sandras Stresslevel: 40 %

Franks Stresslevel: 40 %

7.15 Uhr

Sandra steht in der Schlange zum Security-Check, es geht nur langsam vorwärts, sie guckt immer wieder nervös zur Uhr. Bei Frank gibt es jetzt Frühstück: frischer Kaffee, Brötchen und Spiegelei. Er blickt er aus dem Fenster auf die vorbeiziehende Landschaft.

Sandras Stresslevel: 41 %

Franks Stresslevel:  22%

 

© DB

7.50 Uhr

Sandra, die mit ihrem Office telefonieren muss, versucht, auf dem wuseligen Flughafen einen ruhigen Ort dafür zu finden. „Bisschen schwierig“, findet sie und stellt sich neben den Eingang einer Boutique. Auch Frank redet kurz mit seinen Kollegen –  er meldet sich bei ihnen via Facetime.

Sandra hat ihr Gespräch beendet und freut sich über eine Viertelstunde Zeit, bevor es zum Boarding geht. Sie holt sich einen Cappuccino und schaut aus dem großen Panoramafenster auf das Rollfeld. Maschinen landen und starten. „Dafür liebe ich Flughäfen“, sagt sie und nippt an ihrem Kaffee, „das ist schon eine tolle Atmosphäre, man bekommt sofort Fernweh.

Sandras Stresslevel: 39 %

Franks Stresslevel: 33 %

8.09 Uhr

Während der ICE Karlsruhe passiert, betritt Sandra das Flugzeug und verstaut ihre Jacke und die Laptop-Tasche in dem Gepäckfach über ihrem Platz. „Puh, endlich sitzen“, seufzt sie, „bis jetzt bin ich die ganze Zeit auf den Beinen gewesen.“

Sandras Stresslevel: 37 %

Franks Stresslevel: 29 %

8.51 Uhr

Auf den Schienen und auch über den Wolken wird jetzt gearbeitet. Frank verschickt E-Mails und feilt noch ein bisschen an einer Kundenpräsentation. Er freut sich über ausreichend Platz und Beinfreiheit und stöpselt sein Notebook in die Steckdose unter seinem Sitz, loggt sich in das kostenfreie WLAN ein und tippt los. Sandra schreibt ein Protokoll ihres letzten Termins. „Hier im Flieger ist es schon ein bisschen eng“, erklärt sie, „und ich habe auch keinen Internet-Empfang. Aber dann werde ich auch wenigstens nicht abgelenkt.“

Sandras Stresslevel: 41 %

Franks Stresslevel: 37%

9.12 Uhr

Zeit für einen Snack im Flugzeug, Sandra bekommt einen Pekannuss-Kuchen und einen Kaffee. Durchsage des Piloten: Die Maschine wird fünf Minuten früher landen als geplant. „Läuft super für mich“, grinst Sandra.

Der Zug fährt durch Frankreich. Frank hat seine Arbeit erledigt und liest im ICE Portal in einem Nachrichten-Magazin.

Sandras Stresslevel: 39 %

Franks Stresslevel: 24 %

 

© DB

10.05 Uhr

Sandra ist auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle gelandet und muss sich erst einmal zurechtfinden. Eine interaktive Infotafel hilft ihr, den Weg zur RER-Station zu finden. Die Schlange vor den Ticket-Automaten windet sich quer durch die Halle, jetzt heißt es erst einmal Anstehen. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagt Sandra und rollt mit den Augen. Sie überlegt, spontan doch noch in ein Taxi umzusteigen, allerdings müsste sie dazu in ein anderes Terminal gehen. „Und mit Pech stehe ich dann ewig im Stau.“

Sandras Stresslevel: 42 %

Franks Stresslevel: 39 %

10.38 Uhr

Der Zug aus Frankfurt fährt planmäßig im Pariser Bahnhof Gare Du Nord ein. Frank steigt aus, faltet sein Bike auseinander und macht sich auf den Weg zum Kaufhaus Galeries Lafayette. Sandra hat endlich ihr Ticket, sie wartet auf die RER-Bahn, die 35 Minuten zum Bahnhof Gare Du Nord braucht. Dort muss sie noch einmal umsteigen, um zur Station Chaussée d’Antin-La Fayette zu gelangen.

Sandras Stresslevel: 39 %

Franks Stresslevel: 38 %

10.52 Uhr

Mit dem Rad durch den trubeligen Pariser Stadtverkehr zu fahren, erfordert Franks ganze Konzentration. Dafür ist er aber auch in einer Viertelstunde am verabredeten Zeitpunkt Galeries Lafayettes. Hurra! Erster! Er schickt Sandra, die noch in der RER-Bahn sitzt, eine Nachricht auf ihr Handy und ist glücklich, nach 4:25 Stunden am Ziel angekommen zu sein. „Herzlichen Glückwunsch“, schreibt sie zurück, „Ich habe noch sieben Stationen vor mir.“

Sandras Stresslevel: 48 %

Franks Stresslevel: 31 %

11.30 Uhr

Auch Sandra erreicht jetzt die Galeries Lafayettes, 45 Minuten später als Frank. Sie nennt sich „eine glückliche Verliererin“, denn sie ist ja schließlich in Paris und plant nach ihrem Geschäftstermin mit Frank essen zu gehen. Die beiden wollen noch die Werte ihrer Hi-Tech-Sportshirts vergleichen. „Das Shirt habe ich überhaupt nicht gespürt“, erklärt Frank. Und Sandra erzählt, dass der Sensor noch nicht einmal dem Security-Personal auf dem Flughafen aufgefallen sei. Und wie fühlen Sie sich nun? „Ich bin ziemlich fertig, habe Durst und bin ein bisschen genervt, weil mein Handy-Akku leer ist,“ fasst Sandra zusammen. Und Frank sagt: „Bei der Radfahrt eben durch die Stadt ging mein Puls ein bisschen hoch. Aber davon abgesehen bin ich ganz entspannt.“

Sandras Stresslevel: 43 %

 

Alle Faktoren zur Vergleichsfahrt auf einen Blick: 

© DB

*  Mithilfe des speziellen „hitoe“ Shirts kann der individuelle Stresslevel eines Menschen gemessen werden. Dazu sammelt das Shirt mittels eingebauter Sensoren Daten über die Herzfrequenz, das Entspannungsniveau und die Körperhaltung. Aus diesen Daten entsteht ein Wert, der angibt, wie gestresst die Person im Augenblick ist. Je höher der Wert ist, desto gestresster der Shirt-Träger.

** Bahn: 1. Klasse, einfache Fahrt, inkl. BahnCard Business 50 und Großkundenrabatt. Flug: eco-Tarif, one way.

*** C02-Emissionen: Bahn: Mit bahn.business reisen Geschäftsreisende innerhalb Deutschlands im DB Fernverkehr mit 100 % Ökostrom, Bilanzgrenze gem. Umweltmobilcheck. Flugzeug: Mittelwert aus Flugzeugtypen der Lufthansa für Inlandsflüge mit durchschnittlicher Auslastung; incl. An- und Abreise sowie Rollverkehre auf dem Flughafen. Bei der Berechnung der Flugroute wurden keine konkreten An- und Abflugszeiten berücksichtigt.

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