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Neuerungen 2020
Was sich für Geschäftskunden ändert und warum Bahnreisen noch flexibler wird

01/2020

Bei der Bahn bringt das neue Jahr eine Reihe an Veränderungen mit sich, die das Bahnreisen flexibler, noch nachhaltiger und günstiger machen werden. Davon profitieren Geschäftskunden in besonderem Maße.

Ausbau der Verbindungen 

Für mehr Flexibilität sorgen vor allem die neuen lückenlosen Stundentakte auf den Top-Strecken (Berlin-Braunschweig-Frankfurt Flughafen; Berlin-Erfurt-München; Hamburg-Würzburg-München). Auf besonders nachfragestarken Verbindungen wie Hamburg–Rhein/Ruhr ergänzen weitere Sprinter- und Verstärkerzüge den bestehenden Stundentakt. So erhöht sich das Angebot zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen um 15 Prozent. Das Angebot zwischen Berlin und München, sowie zwischen Hamburg und Köln wächst um jeweils rund zehn Prozent. 

Besseres Management für vielbefahrene Strecken 

Bereits seit Ende 2018 arbeitet die Deutsche Bahn mit sogenannten Plankorridoren. Das sind hochbelastete Streckenabschnitten, in denen sich Verspätungen auf das gesamte Netz auswirken. In den vier besonders belasteten Streckenabschnitten (siehe Grafik) arbeiten interdisziplinäre Teams aus den Unternehmensbereichen DB Netz, DB Regio, DB Fernverkehr, DB Station&Service sowie Kollegen von anderen Eisenbahnen eng zusammen, um Störungen zu vermeiden. Sie entscheiden im Tagesgeschäft gemeinsam, wo Zugfolge oder Geschwindigkeiten geändert oder Umleitungen eingerichtet werden müssen. 

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Bahn ist ökologisches Verkehrsmittel der Wahl

Doch es gibt noch mehr Gründe, die für einen Umstieg auf die Schienen sprechen: Bereits seit 2013 sind bahn.business-Kunden im Fernverkehr mit 100 % Ökostrom unterwegs. Jetzt weitet bahn.business dieses Angebot auf den Nahverkehr aus. Damit fahren Geschäftskunden zum Geschäftstermin mit DBZügen komplett CO2-frei.

Preise für Tickets im Fernverkehr sinken

Besonders interessant für Geschäftskunden mit Nahzielen: Der Flexpreis Business 2. Klasse (inklusive Sitzplatzreservierung) gilt jetzt auch auf Kurzstrecken unter 100 Kilometer. Zudem wurde dieser auf internationalen Verbindungen nach Belgien, Niederlande, Schweiz und Luxemburg eingeführt.  

Und dank der reduzierten Mehrwertsteuer sind die Ticketpreise im gesamten Fernverkehr der Deutschen Bahn um rund zehn Prozent gesunken. Das gilt für Super Spar-, Spar- und Flexpreise, aber auch für BahnCards, für Streckenzeitkarten sowie für die Sitzplatzreservierung. Den Super Sparpreis – bislang ab 19,90 Euro erhältlich – gibt es jetzt ab 17,90 Euro. Mit dem BahnCard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro – das gab es noch nie seit der Bahnreform 1994.  

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