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Homeoffice
Von zu Hause arbeiten

Immer mehr Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern, flexibel von zu Hause zu arbeiten, Tendenz steigend. Doch wie funktioniert eigentlich Homeoffice und was muss man dabei beachten? Neun Tipps, wie die Arbeit auch von zu Hause aus klappt.

»Arbeit ist das halbe Leben«, lautet ein Sprichwort, »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen« ein anderes. Aber gilt das heute noch? In Zeiten, in denen die Arbeit per Smartphone und Laptop mitkommt, damit sie unterwegs oder zu Hause erledigt werden kann? Fakt ist: Das Homeoffice hat sich längst etabliert. Vier von zehn Unternehmen setzen ganz oder teilweise auf den selbst verwalteten Arbeitsplatz. Nach einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitcom erwarten 51 Prozent der Unternehmen einen Anstieg in den kommenden fünf Jahren. Weit verbreitet sind ein paar feste Tage Homeoffice vor allem in der IT-Branche und bei kleineren Unternehmen. Allerdings hat die Arbeit in den eigenen vier Wänden auch ihre Kehrseiten, wenn sich Berufs- und Privatleben zunehmend vermischen. »Heraus kommt dabei oft eine nicht zufriedenstellende und unproduktive Arbeitssituation«, warnt der Business-Ratgeber karrierebibel.de. Ein weiteres Manko: Wer zu Hause arbeitet, kann noch so fleißig sein – die anderen sehen es oft nicht. Feste Präsenztage sollten also keinesfalls fehlen. Zumal die besten Ideen oft nicht im stillen Kämmerchen entstehen, sondern am Rande von Meetings oder beim Plausch in der Kantine. Mit den folgenden Tipps klappt es im Homeoffice besser

  1. BIN ICH EIN HOMEOFFICE-TYP?
    Sie sind ein Ass im Selbstmanagement und brauchen keinen Druck von außen, um produktiv zu sein? Perfekt – damit erfüllen Sie die Grundvoraussetzungen, um gelegentlich im Homeoffice zu arbeiten.
  2. PLATZ EINRICHTEN
    Gerade zu Hause ist es wichtig, Platz zum Arbeiten zu schaffen – mit Schreibtisch, Bürosessel und gutem Licht. Der Esszimmer-, Küchen- oder Couchtisch ist tabu.
  3. IM IDEALFALL: TÜR ZU!
    Trennen Sie Ihren Arbeitsplatz räumlich ab. Ideal ist ein ruhiges, abgeschlossenes Zimmer. Geht das nicht, nutzen Sie Regale, Pflanzen oder Vorhänge als Raumteiler.
  4. CHEF ÜBERZEUGEN
    Ihr Chef tut sich schwer, einigen festen Tagen im Homeoffice zuzustimmen? Schlagen Sie einen Testlauf vor, etwa jeden Freitag. Dokumentieren Sie die erzielten Arbeitsergebnisse für weitere Verhandlungen.
  5. SCHRIFTLICHE VEREINBARUNG
    Haben Sie sich auf feste Heimarbeit- Tage geeinigt, ist eine entsprechende vertragliche Regelung zu Arbeitszeiten und Aufgaben ratsam. Das beugt Konflikten vor.
  6. DATEN SCHÜTZEN
    IT-Sicherheit ernst nehmen! Der Zugriff auf Firmendaten erfordert meist eine stark verschlüsselte Verbindung, z.B. ein Virtual Private Network [VPN].
  7. ZEITEN EINHALTEN
    Legen Sie verbindliche Arbeitszeiten fest, zu denen Sie stets erreichbar sind, und teilen Sie diese auch Ihren Kunden und Kollegen mit. Vermeiden Sie private Ablenkungen und Störungen.
  8. SICHTBAR BLEIBEN!
    Bleiben Sie erreichbar. Und halten Sie regelmäßig Kontakt zu den Kollegen, auch um den Verdacht vorzubeugen, Sie gönnten sich heimliche Freizeit.
  9. BEWUSST FEIERABEND MACHEN
    Feste Feierabend-Rituale wie Aufräumen oder das Abhaken Ihrer Checkliste markieren den Übergang zur Freizeit und helfen dabei abzuschalten.

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