© Grugabad Essen

Pack’ die Badehose ein...
Feierabend

Waren Sie mal an einem heißen Sommertag beruflich unterwegs und wollten nach dem Meeting noch ins Wasser springen? WAGEN EINS zeigt Ihnen die schönsten Freibäder und Seen in zwölf deutschen Großstädten.

© Leni Wronkowitz

Das Strandbad Weissensee liegt mitten im gleichnamigen Stadtteil. Am naturbelassenen See locken nach dem Schwimmen noch weitere Vergnügungen: Vielleicht gar im Sand ein Feierabendbier genießen oder aus dem reichhaltigen Cocktailangebot wählen. „Birds of Paradise“ trifft die sommerlichen Sehnsüchte gut, besser passt wohl nur noch „Me by the Sea“ mit Edinburgh Seaside Gin und Rosmarin.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 33 Minuten

© Michael Nagy / Presseamt München

Wer am Lerchenauer See einen heißen Sommertag verbringt, schaut nicht auf sattes Grün, sondern auf zwei 15-stöckige Hochhäuser. Macht gar nichts, das Wasser zählt, das Abschalten klappt auch. Wer nicht nass werden will, umrundet den See gemütlich in rund 20 Minuten zu Fuß und bekommt so den Kopf frei.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 25 Minuten.

© SWM / Robert Götzfried

Falls der Sommer doch mal pausiert: Das Müller’sche Volksbad (offen bis 23 Uhr!) bietet eine abwechslungsreiche Sauna- und Wellnesslandschaft mit historischem Flair. Neben den Schwimmhallen gibt es ein Brause- und Wannen- sowie ein römisch-irisches Schwitzbad. Für die Abkühlung danach sorgt die „Eiserne Jungfrau“, eine halbkreisförmige Dusche, in der das Wasser von unten nach oben spritzt.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 15 Minuten.

© Sport- und Wellnessbad Kelsterbach

Frankfurt fehlt es an natürlichen Badeseen, aber zum Trost gibt es das Sport- und Wellnessbad Kelsterbach. Neben einem ganzjährig geöffneten Außenbecken und mehreren Beachvolleyballfeldern kann man – gerade an frischeren Tagen – im 30° C warmen Wellnessbecken ausspannen oder Saunaaufgüsse mit Namen wie „Sommerwind“ und „Waldspaziergang“ genießen. Extratipp: Wer seine Wertgegenstände sicher verwahren möchte, muss 10 Euro Pfand zahlen – also bitte an Bargeld denken.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 30 Minuten

Düsseldorf

Unterbacher See

© Luftfotograf Hans Blossey

An heißen Tagen wirkt der Unterbacher See wie ein mächtiger Magnet. Doch dank gleich zweier Badestrände bietet der See im Südosten der Stadt genug Platz für alle. Auch für die Hungrigen: Am Südstrand kann man im Café Ponton ein hausgemachtes Stück Käsekuchen auf dem Wasser probieren, auf der anderen Seite bietet der „Nichtschwimmer“ klassische Hausmannskost an. Wer gar nicht wieder weg oder einmal länger wiederkommen möchte: Auf der Nordseite gibt es Hausboote mit eigenem Bad, Küche und kleiner Terrasse zum Mieten.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 35 Minuten

Bremen

Weserstrand

© Café Sand

Ach, Hamburg … Ja, es stimmt, in Bremen ist Flussbaden gut möglich. Die kleine Weserbucht am Café Sand liegt nahe der Innenstadt, die Anreise kann mit einer kleinen Bootsfahrt über die Weser verbunden werden: Im Sommer pendelt die Sielwallfähre mehrmals täglich zwischen den beiden Ufern. Nachdem man sich selbst bewegt hat, kann man von der Sonnenterasse des Café Sand aus spannende Volleyballmatches beobachten und das Bremer Knipp probieren, eine deftige Grützwurst-Delikatesse.
Achtung: In der Fahrrinne der Weser herrscht eine starke Strömung, nicht zu empfehlen für ungeübte Schwimmer und Badende.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 25 Minuten

© Revierpark Wischlingen

Reine Entspannung? Oder vielleicht doch auch Action? Wer alle Optionen wünscht, findet sie im Revierpark Wischlingen. Das Freizeitbad direkt neben dem Naturschutzgebiet Hallerey bietet nicht nur ein Wellenbad mit aufgeschüttetem Strand im Außenbereich, sondern auch ein Solebecken mit Mineralien und Salzen. Wem das 33° C heiße Becken zu intensiv ist, spaziert durch den Saunagarten oder kann sich in der Salzgrotte bei gemäßigten Temperaturen „gesund atmen“.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: 15 Minuten

© Martin Kirchner/laif

Im Strandbad Hemmingen (Saison bis 1. September) fühlen sich Multitalente wohl: Schwimmen, Schach, Basketball. Wer zusätzliche geistige Impulse will, leiht sich eine anregende Lektüre für die Abendstunden aus, Ausgehungerte bestellen in der Shinebar eine Currywurst. Kreativ sind auch die Namen auf der Pizzakarte: „Mr. Boombastian“, „Herr Schweinsteiger“ und „Mr. Cat Wiesel“.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 35 Minuten.

© Bäderland Hamburg

In Hamburgs größtem Freibad (Badesaison bis 9. September) sorgt die breite Liegewiese selbst bei großem Ansturm für ausreichend Platz zum Erholen. Das Bad ist vom übrigen Stadtparksee abgetrennt, da der See auch von Paddlern, Ruderern und Alsterdampfern besucht wird. Nach dem Schwimmen ist ein Abstecher in den anliegenden Biergarten zu empfehlen.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 30 Minuten

 

Ein Tipp, falls es – ganz, ganz selten in Hamburg – doch regnen sollte, Sie sich aber schon sehr auf das Schwimmen gefreut haben: Die Alster-Schwimmhalle („Schwimmoper“) mit Aqua-Fitness-Bereich, einem Außenbecken, einem Sprungturm sowie einer 76 Meter langen Rutsche.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 15 Minuten

© KölnBäder GmbH

Wen die tiefe Sehnsucht nach Strand plagt, ist im Naturfreibad Vingst dem Glück ganz nah. Der Baggersee am östlichen Stadtrand bietet Mittelmeer-Feeling mit erstklassiger Wasserqualität, feinem Sand und großen Liegeflächen mit Hängematten.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 35 Minuten

© Bäderbetriebe Stuttgart

Wenn es sportlich sein soll, ist das Höhenfreibad Killesberg eine gute Adresse. Natürlich kann man hier auch in der Natur entspannen und ruhigere Bahnen ziehen, doch Freunde der zügigen Bewegung schätzen besonders das Sportangebot. Dank Beachvolleyball, Tischtennis, Sprungtürmen und einem Strömungskanal kann man sich prächtig auspowern.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 20 Minuten

© Leipziger Gruppe

Das Ökobad Lindenthal bietet ein entspanntes Badeerlebnis; Wasserpflanzen und eine Kiesfilteranlage sorgen dabei für die biologische Regeneration des Badeteichs – mehr Natur geht nicht.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 35 Minuten

Essen

Grugabad

© Grugabad Essen

Essens größtes Freibad ist sehr zentral gelegen und bietet großzügigen Standard: Kinder- und Sportbecken, 10 Meter-Turm und Liegeflächen. Der Clou: Das Springerbecken ist so angelegt, dass man die Springer vom Kiosk im Untergeschoss aus durch große Unterwasserfenster beobachten kann.

Entfernung vom Hauptbahnhof mit Bus und Bahn: ca. 10 Minuten

WAGEN EINS

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